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Verschleißfeste Aluminiumoxid-Keramikauskleidung für Zementwerksanlagen

In der Zementproduktion sind Anlagenteile wie Materialförderrohre, Separatorgehäuse, Zyklone und Rutschen über längere Zeit hohen Stoß- und Gleitbelastungen ausgesetzt. Dies führt zu schnellem Materialverlust und erhöhten Wartungskosten durch Ausfallzeiten. Der Einsatz einer verschleißfesten Aluminiumoxid-Keramikauskleidung verlängert die Lebensdauer deutlich. Diese Auskleidung wird durch Hochtemperatursintern hergestellt und weist einen Aluminiumoxidgehalt von mindestens 92 %, eine Schüttdichte von ≥ 3,60 g/cm³, eine Rockwell-Härte (HRA) von über 85 und ein Verschleißvolumen von unter 0,1 cm³ auf (geprüft nach GB/T 8489-2006).

Im Vergleich zu herkömmlichen verschleißfesten Stahlplatten (z. B. NM400) weist die Aluminiumoxid-Keramikauskleidung eine etwa 5- bis 8-fach höhere Verschleißfestigkeit sowie einen niedrigen Oberflächenreibungskoeffizienten (ca. 0,2–0,3 im trockenen Zustand) auf. Dadurch werden Materialanhaftungen und Verstopfungsrisiken reduziert. Die Keramikfliesen werden mit Epoxidharz oder anorganischem Klebstoff an der Innenwand der Anlage befestigt. Der Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -50 °C und 300 °C, die kurzzeitige Temperaturtoleranz beträgt bis zu 500 °C. Unter typischen Bedingungen in einem Zementwerk verlängert die Keramikauskleidung die Standzeit der Rutsche von 6 Monaten auf über 36 Monate.

Diese Auskleidung wurde erfolgreich in kritischen Bauteilen wie Mahlgutzuführungsrinnen, Leitschaufeln von Separatoren, Zyklonkegeln und Klinkerförderleitungen in Zementwerken eingesetzt. Feldmessungen zeigen, dass bei einer durchschnittlichen Materialpartikelgröße von 30 mm und einer Umfangsgeschwindigkeit von 15 m/s die Verschleißtiefe der Keramikfliesen nach 12 Monaten Dauerbetrieb lediglich 0,2–0,5 mm beträgt und sich die Wartungsintervalle der Anlagen vervierfachen. Die Auskleidung ist als modulare Keramikplatte oder Mosaikfliesen erhältlich und passt sich Anlagen mit unterschiedlichen Krümmungen und Strukturformen an.

Förderungverschleißfeste Aluminiumoxid-Keramikauskleidung in ZementbaumaschinenReduziert effektiv den Ersatzteilverbrauch und Ausfallzeiten und verbessert so die Gesamtauslastung von Produktionslinien. Achten Sie bei der Installation darauf, dass die Untergrundoberfläche sauber und ölfrei ist; die Aushärtezeit des Klebstoffs sollte mindestens 24 Stunden (bei 25 °C) betragen. Bei Aufprallwinkeln über 45° an den Materialaufprallpunkten wird eine Pufferschicht empfohlen, um die Stoßfestigkeit weiter zu optimieren. Diese Technologie ist in mehreren Normen für Verschleißschutz in der Zementindustrie integriert.

Verschleißschutz für Zementwerksanlagen


Veröffentlichungsdatum: 13. April 2026