neiye1

Wichtigste Maßnahmen zur Vermeidung von Geräteverschleiß

Verschleiß und Verschleißschutz von Anlagen stehen im Widerspruch zueinander. Nur durch die genaue Kenntnis der Eigenschaften gängiger verschleißfester Werkstoffe und die Auswahl geeigneter Werkstoffe und Verschleißschutzmethoden entsprechend den Verschleißeigenschaften und Betriebsbedingungen der verschiedenen Bauteile lässt sich der Verschleißschutz von Anlagen wissenschaftlich fundiert gestalten.

Härte, Partikelgröße und Geometrie des Schleifmittels werden durch den Prozess vorgegeben und lassen sich nicht ohne Weiteres verändern. Der Verschleißschutz zielt darauf ab, die Eigenschaften des Zielmaterials zu verändern und günstige äußere Bedingungen zu schaffen. Wählen Sie geeignete verschleißfeste Materialien.

Nach dem Prinzip des Anlagenverschleißes werden Anlagen in pneumatische und materielle Förderanlagen unterteilt. Bei pneumatischen Förderanlagen zielt der Verschleißschutz hauptsächlich auf die Verbesserung der Oberflächenhärte ab. Bei materiellen Fördersystemen, die vorwiegend durch Ermüdungsverschleiß gekennzeichnet sind, müssen neben der Materialhärte auch Zähigkeit und Elastizitätsmodul berücksichtigt werden.

Verschleißschutzmaterialien lassen sich in drei Hauptkategorien unterteilen: Metalle und Metallverbindungen, wie beispielsweise legierter Stahl mit speziellen Eigenschaften; Keramik und deren Verbundwerkstoffe; sowie Kunststoffe oder Gummi, insbesondere Gummi-Polyurethan-Verbindungen. Bei besonders komplexen Betriebsbedingungen, die von einem einzelnen Material nicht erfüllt werden können, lassen sich diese drei Materialarten miteinander kombinieren, beispielsweise Verbundwerkstoffe aus Stahl und Gummi, Keramik und Metallen oder Gummi und Keramik.

 

– Verringern Sie den Einfallswinkel.

Sofern die Gegebenheiten es zulassen, kann der Krümmungsradius des Rohrbogens vergrößert werden. Im Allgemeinen ist es jedoch sinnvoller, den Krümmungsradius auf das Fünffache des Rohrdurchmessers zu wählen.

 

– Reduzierung des Materialdurchsatzes

Um Staubablagerungen im Rohr zu vermeiden, sollte die Windgeschwindigkeit im Rohr möglichst gering gehalten werden. Häufig ist eine zu hohe Durchflussrate nicht prozessbedingt, sondern auf Konstruktionsfehler wie hohen Winddruck, zu geringen Rohrdurchmesser oder Verstopfungen zurückzuführen.

Der allgemeine Grundsatz, der beim Verschleißschutz von Ausrüstung beachtet werden muss, ist, dass die Härte des gewählten verschleißfesten Materials viel höher sein sollte als die Härte des Schleifmittels.

 


Veröffentlichungsdatum: 24. März 2024