Die funktionelle Kernschicht des verschleißfesten, mit Aluminiumoxidkeramik ausgekleideten Stahl-T-Stücks ist die Keramikauskleidung aus hochreinem Aluminiumoxid (α-Al₂O₃). Dieses Material zeichnet sich durch eine stabile Korundkristallstruktur aus, mit einer Härte von mindestens HRA 85 (Vickers-Härte HV 1000–1600) und einer Dichte von 3,6–3,9 g/cm³. Die Hauptfunktion der Aluminiumoxidkeramikauskleidung besteht darin, der starken Erosion durch Feststoffpartikel an den Abzweig- und Zusammenführungspunkten von Rohrleitungen standzuhalten. Ihre Verschleißfestigkeit wurde im Labor getestet und ist 266-mal höher als die von Manganstahl und 171,5-mal höher als die von hochchromhaltigem Gusseisen. Daten aus der industriellen Anwendung zeigen, dass diese Auskleidung die Lebensdauer von Rohren um mehr als das Zehnfache verlängern kann. Darüber hinaus ist Aluminiumoxid chemisch stabil und neutral und bietet Beständigkeit gegenüber Säuren, Laugen, Salzen und organischen Medien innerhalb bestimmter Temperatur- und Konzentrationsbereiche.
Verschleißfeste, mit Aluminiumoxidkeramik ausgekleidete Stahl-T-Stücke finden in verschiedenen Industriezweigen mit hohem Verschleiß Anwendung. In Wärmekraftwerken werden sie in Kohlenstaubförderleitungen, Mahlanlagen, Ascheabfuhrleitungen und Entstaubungsanlagen eingesetzt. Im Bergbau eignen sie sich für den Transport von Schlämmen, Abraum, Konzentrat und Reinkohle in Aufbereitungsanlagen für schwere und mittelschwere Kohle. In der Eisen- und Stahlindustrie kommen sie in Hochofen-Entstaubungsanlagen, Schlackenförderleitungen und beim Materialtransport während Schmelzprozessen zum Einsatz. In der Zementindustrie werden sie in pneumatischen Fördersystemen für Rohmehl, Klinker und Flugasche verwendet. In der chemischen Industrie eignen sie sich für Rohrleitungen zum Transport korrosiver und abrasiver Stoffe. In Hafenterminals werden sie für den Transport von Schlämmen und Sedimenten eingesetzt. Darüber hinaus kann dieses Produkt für Spezialanwendungen wie den Transport von flüssigem Aluminium verwendet werden.
Bei der Auswahl müssen Faktoren wie Mediumeigenschaften, Partikelgröße, Fördertemperatur und Auftreffwinkel berücksichtigt werden, um die Dicke der Keramikschicht (typischerweise 4–20 mm), die Aluminiumoxid-Reinheit und die Art der Rohrverbindung (Flansch, Schweißen usw.) zu bestimmen. Obwohl die Anfangsinvestition für diese Formstücke höher ist als für Standard-Stahlrohre, machen die deutlich längere Lebensdauer und die erhebliche Reduzierung von Ausfallzeiten und Wartungskosten sie zu einer äußerst kosteneffizienten Lösung für starke Verschleiß- und Korrosionsbedingungen.
Veröffentlichungsdatum: 14. März 2026
