1. Je höher die Spindeldrehzahl, desto größer die durch die Spindel erzeugte Zentrifugalkraft.MahlkörperJe größer der Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Mahlkörpern, desto größer sind die Scherkräfte und die Reibungskräfte. Je höher die Rotordrehzahl, desto kürzer ist die Mahldauer, die benötigt wird, um den gewünschten Partikelgrößenanteil zu erreichen.
2. Der Einfluss der Dichte der Mahlkörper auf die Effizienz der Sandmühle. Es gibt viele Arten von Mahlkörpern mit unterschiedlichen Dichten. Dynamisch betrachtet führt eine höhere Dichte der Mahlkörper zu einer höheren Energieaufnahme, wodurch die Aufprall- und Scherkräfte steigen und die Mahleffizienz zunimmt. Darüber hinaus verbessert sich der Mahleffekt umso besser, je größer der Dichteunterschied zwischen Mahlkörpern und Material ist. Üblicherweise werden Zirkonkugeln (Zirkonsilikatkugeln, Zirkonoxidkugeln, reine Zirkonkugeln) mit guter Oberflächenhärte und mechanischer Festigkeit als Mahlkörper verwendet.
3. Der Einfluss des Mahlkörperdurchmessers auf die Effizienz der Sandmühle. Der Mahlkörperdurchmesser hängt von der maximalen Partikelgröße des Rohmaterials ab. Je größer die maximale Partikelgröße des Rohmaterials, desto höher seine Eigenfestigkeit und desto größer der Mahlkörperdurchmesser, um eine ausreichende Dispergierbarkeit und Mahlwirkung zu gewährleisten. Allerdings führt eine größere Partikelgröße des Mahlkörpers auch zu einer größeren Partikelgröße des Endprodukts.
4. Der Einfluss des Füllgrades des Mahlmediums auf die Mahlleistung. Je höher der Füllgrad, desto häufiger der Kontakt zwischen Mahlmedium und Mahlgut, desto besser die Dispersion und Mahlwirkung und desto kleiner die Produktpartikelgröße bei gleicher Mahldauer. Der Füllgrad hängt zudem von der Viskosität und der Temperatur des Mahlguts ab. Bei niedrigviskosen Lösungsmitteln und wasserbasierten Tinten kann der Füllgrad etwas höher sein. Nach wiederholten Versuchen liegt der optimale Füllgrad für Nassmahlsandmühlen bei 70–80 %.
5. Dichte der Mahlkörper:
Theoretisch führt unter gleichen Bedingungen eine höhere Dichte der Mahlkugeln zu einem größeren Impuls, einer höheren Mahlleistung und gleichzeitig zu einem höheren Verschleiß der Kontaktflächen der Kugelmühle (Innenzylinder, Mahlstifte, Dispersionsscheibe usw.). Mahlkugeln mit niedriger Dichte eignen sich für niedrigviskose Suspensionen, solche mit hoher Dichte hingegen für hochviskose Suspensionen.
6. Härte der Mahlkörper:
Theoretisch gilt unter gleichen Bedingungen: Je härter die Mahlkugeln, desto geringer deren Verschleiß. Beispielsweise weisen Mahlkugeln mit hoher Härte an den Kontaktflächen einer Kugelmühle (Innenzylinder, Stiftstange, Dispersionsscheibe usw.) eine höhere Abrasivität auf. Die Mahlleistung lässt sich jedoch durch Anpassung der Füllmenge der Mahlkugeln, der Drehzahl der Sandmühle, des Durchflusses und weiterer Parameter optimieren.
7. Oberflächenglätte der Mahlkörper: Theoretisch ist unter gleichen Bedingungen der Verschleiß umgekehrt proportional zur Oberflächenglätte der Mahlkörper. Daher muss die Oberfläche der Mahlkörper relativ glatt sein, um den Verschleiß zu minimieren. Beim Mahlen und Zerkleinern von Materialien unterliegen auch die Mahlkugeln einem gewissen Verschleiß. Die gemahlenen Mahlkugeln vermischen sich mit der Suspension und lassen sich nur schwer abtrennen, was die Produktqualität beeinträchtigt. Daher gilt im Allgemeinen: Je glatter die Oberfläche der Mahlkugeln, desto höher die Mahlqualität.
8. Kühlwassertemperatur Die Kühlwassertemperatur ist ein wichtiger Faktor für die Mahlleistung der Kugelmühle. Bei der heftigen Bewegung der Mahlkörper wird mechanische Energie in Wärmeenergie umgewandelt, wodurch große Mengen an Wärme entstehen. Mit zunehmender Mahldauer steigt auch die Temperatur. Dadurch kann das Mahlgut verklumpen und die Qualität des Endprodukts sinkt. Die Kühlwassertemperatur beeinflusst direkt die Arbeitstemperatur im Mahlraum und somit die Mahlleistung. Studien zeigen, dass die Mahlleistung unter sonst gleichen Bedingungen mit 15 °C kaltem Wasser um mehr als 30 % höher ist als mit 22 °C kaltem Umlaufwasser. Daher lässt sich die Mahlleistung durch eine präzise Steuerung der Kühlwassertemperatur deutlich verbessern.
9. Die Materialdurchflussrate muss während des Produktionsprozesses präzise eingestellt werden. Eine zu hohe Durchflussrate führt zu gröberer Partikelgröße und zu hohem Druck und zu hoher Temperatur in der Mahlkammer. Eine zu niedrige Durchflussrate hingegen verringert die Produktionseffizienz.
Veröffentlichungsdatum: 14. April 2025
