Metallrohre undKeramikbeschichtete StahlrohreKeramik- und Metallrohre sind heutzutage zwei gängige Rohrarten in der industriellen Produktion. Neben der hohen Belastung durch den Materialtransport müssen sie auch zahlreiche Anforderungen erfüllen, wie Verschleißfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit und Sicherheit. Doch welches Material wählen Sie, wenn Keramik- und Metallrohre aufeinandertreffen?
1. Verschleißfestigkeit
Zunächst einmal ist hinsichtlich der Verschleißfestigkeit die Härte des Materials der wichtigste Faktor. Sowohl Metalle als auch verschleißfeste Keramiken können ihre Härte durch Rezepturänderung und Prozessoptimierung verbessern. Allerdings stehen Härte und Schweißbarkeit von Metallrohren im Widerspruch zueinander und schränken sich gegenseitig ein. Eine höhere Härte führt zu einer deutlichen Verringerung der Schweißbarkeit. Werden beide Aspekte berücksichtigt, steigen die Kosten erheblich. Im Vergleich dazu erreichen Keramikrohre Härtewerte von HRA90 zu üblichen Preisen und bieten eine sehr hohe Verschleißfestigkeit bei gleichzeitig hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis.
2. Korrosionsbeständigkeit
Korrosionsbeständigkeit bezieht sich hauptsächlich auf Säure- und Laugenkorrosion. Metallische Werkstoffe weisen reaktive chemische Eigenschaften auf und reagieren leicht mit Säuren und Laugen, wodurch sie korrodieren. Verschleißfeste Keramiken werden bei 1700 °C kalziniert, um Aluminiumoxid in α-Aluminiumoxid mit sehr stabilen Eigenschaften umzuwandeln und weisen eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Säure- und Laugenkorrosion auf.
3. Sicherheitsleistung
Die sogenannte Sicherheitsleistung bezieht sich auf die Stabilität der Rohrleitung im Betrieb, d. h. darauf, ob es während des Materialtransports zu Problemen wie Materialablagerungen, Verstopfungen oder Materialleckagen kommt. Dies hängt maßgeblich von der Oberflächengüte der Rohrleitung und der Festigkeit der Verbindungen ab. Metall- und Keramikrohre weisen von Anfang an eine relativ hohe Oberflächengüte auf. Die Oberflächengüte von Metallrohren nimmt jedoch mit der Zeit ab, während die verschleißfesten Keramikrohre von Chemshun durch die Zugabe von selbstschmierenden Inhaltsstoffen mit der Zeit sogar noch glatter werden. Hinsichtlich der Verbindungen bieten Metallrohre zwar Vorteile, doch die neu entwickelten, ultralangen, einteiligen, verschleißfesten Keramikrohre von Chemshun erreichen Längen von bis zu 3 Metern. Dadurch wird die Anzahl der Verbindungsstellen deutlich reduziert und dieses Problem effektiv kompensiert.
Aus diesen drei Blickwinkeln betrachtet, bieten verschleißfeste Keramikrohre in gewöhnlichen industriellen Anwendungen bei gleichem Kosten-Nutzen-Verhältnis deutliche Vorteile. Auch in der aufstrebenden Lithiumbatterieindustrie können Keramikrohre Metallverunreinigungen isolieren, was vom Markt sehr geschätzt wird.
Veröffentlichungsdatum: 22. April 2025
