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Anwendungs- und Auswahlkriterien für Mahlkugeln aus 92% Aluminiumoxid-Keramik

92% Aluminiumoxid-Keramik-MahlkugelnSie bestehen hauptsächlich aus Aluminiumoxidpulver, dem geringe Mengen an Metalloxiden beigemischt sind, und werden durch Hochtemperatursintern geformt. Sie sind kugelförmig und in einer Vielzahl von Größen erhältlich, mit gängigen Durchmessern von 0,5 mm bis 10 cm. Dieses Produkt zeichnet sich durch hohe Härte, ausgezeichnete Verschleißfestigkeit, hervorragende chemische Korrosionsbeständigkeit und moderate mechanische Festigkeit aus. Seine Dichte liegt typischerweise zwischen 3,6 und 3,7 g/cm³, und seine Mohs-Härte kann bis zu 9 erreichen. Dank seiner stabilen Kristallstruktur weist es auch bei Langzeitmahlprozessen eine geringe Abriebrate auf und verhindert so die Verunreinigung des Mahlguts.

Mahlkugeln aus Aluminiumoxidkeramik finden breite Anwendung in Kugelmühlenprozessen verschiedener Branchen wie der Beschichtungs-, Baustoff-, Chemie- und Keramikindustrie. Bei der Herstellung von Keramikglasuren reduzieren sie effektiv die Partikelgröße der Materialien und verhindern Eisenverunreinigungen. In der Zementindustrie werden sie zum Mahlen von Schlacke und Klinker eingesetzt. Bei der Produktion von Elektronikkeramik und magnetischen Werkstoffen gewährleisten ihre hohe Reinheit und Stabilität die Qualität der gemahlenen Pulver. Darüber hinaus eignen sich Mahlkugeln aus Aluminiumoxidkeramik aufgrund ihrer ausgezeichneten Säure- und Laugenbeständigkeit hervorragend als Mahlmedium beim Nassmahlen von Farbstoffen, Pigmenten sowie positiven und negativen Elektroden von Lithiumbatterien.

Die Auswahl hochwertiger Mahlkugeln aus 92%iger Aluminiumoxidkeramik erfordert die umfassende Berücksichtigung mehrerer technischer Indikatoren. Zunächst sollten der tatsächliche Aluminiumoxidgehalt und die Volumendichte geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie der Norm von 92% entsprechen und im theoretischen Dichtebereich liegen. Zweitens sollte die Verschleißfestigkeit durch Verschleißtests bewertet werden, üblicherweise anhand der Verschleißrate pro Zeiteinheit oder des Materialverlusts in Gramm pro Tonne Mahlgut als quantitative Indikatoren. Zusätzlich sollten Oberflächenglätte und -rundheit geprüft werden, um Risse, Poren oder Formabweichungen zu vermeiden.

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Veröffentlichungsdatum: 16. September 2025